Die künstlerischste Stadt der Welt

Tagesetappe: Stadtbesichtigung Umea

 

Umea, das Paradies für Kreative.

Einen derartigen Eindruck hinterlässt die Stadt bereits auf den ersten Blick. Der riesige Kunst-Campus belebt die Stadt und unterstreicht diese. Kunstwerke, Statuen und faszinierende Dinge stehen an vielen Stellen.
Dass es sich bei dieser Stadt um eine Studentenstadt handelt, ist schwer zu übersehen. Überall fahren junge Leute mit Fahrrädern, sitzen in Cafés und schlendern durch die Innenstadt. Ich fühle mich hier direkt wohl.

 

Apropos Innenstadt, durch ein Feuer im 19. Jahrhundert wurde Umea komplett niedergebrannt, weshalb es nur ausschließlich neuere Gebäude gibt. Die Städteplaner haben aber auch nicht in den letzten Jahrzehnten geschlafen. Die Stadtbibliothek z.B. befindet sich in einem beeindruckenden Neubau direkt am Fluss. 

Wenn man so durch die Gassen wandelt, kann man gar nicht genug von der lebendigen Atmosphäre bekommen. Wie ich erfahren habe, sind einige internationale Studenten in die „Öffentlichkeitsarbeit“ der Stadt mit eingebunden. Das merkt man. Diese Stadt lebt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

Neben dem Stadtbesuch bin ich heute mit Kochen dran. Dafür, dass mein Gastgeber gestern die Pizza gemacht hat, mache ich heute einen Salat und etwas typisch Deutsches, „Quarkküchle“ (na ja, zumindest bei uns zuhause).  

Quark, Mehl, Eier, Haferflocken, Zucker und mein erster Versuch, diese Speise anzurichten glückt wunderbar; zu meiner Überraschung.


Mit unangefochten guter Laune schiebe ich grinsend die leckeren Happen mit Eis und Apfelmus in meinen Mund. Mmmmm! 

Durch die Quarkküchle, die ja nur eine kleinen geschmacklichen Eindruck geben, lässt sich Francesco schnell für die deutsche Küche begeistern.
Nach netter Unterhaltung und gut gestärkt, falle ich zu später Stunde in wohliger Wärme glücklich in Tiefschlaf.