Uppsala, zwei Freunde aus Wiesbaden getroffen

Überall Studenten, kleine individuelle Cafés, ein Kanal und überall im Grünen, das ist Uppsala. An Attraktionen hat die Stadt nicht sonderlich viel zu bieten, aber das braucht sie auch überhaupt nicht. Viel schöner ist es, sich einfach durch die Straßen treiben zu lassen und die Atmosphäre aufzufangen. So manche Stellen erinnern mich, aufgrund der vielen alten Brücken und des Kanals, an Amsterdam. Die Innenstadt prägt aber vor allem auch das Bild, das in ganz Schweden zu sehen ist, keine 50 m ohne Bettler. 

Lobenswert, dass Schweden so viele Flüchtlinge aufgenommen hat. Schade, dass es vielen dennoch nicht gut geht bzw. die Ressourcen nicht ausreichen, ihnen ein bodenständiges Leben zu ermöglichen. 

 

 

Eine viel größere Überraschung ist schließlich, dass zwei Freunde aus Wiesbaden (Paul und Robert), die gerade mit dem Camper in Schweden unterwegs sind, noch einen spontanen Abstecher nach Uppsala machen. Was für ein Zufall, dass es bereits zum zweiten Mal hinhaut, jemanden aus Wiesbaden zu treffen. Genial, dass es spontane Menschen gibt. Die beiden haben mittlerweile eine erlebnisreiche Zeit hinter sich. Mit defekter Lichtmaschine und gerissenem Antriebsriemen keineswegs langweilig, ging es einmal rund durch den Süden von Schweden.