Einfach dort schlafen wo man will

Tagesetappe: Röttle - Värnamo

 

Tagesdistanz: 106 km

 

Fast jeden Abend mache ich mich auf die Suche, erspähe ein, zwei Orte und baue schließlich mein Zelt auf.

Wenn ich eines bei diesem Prozess gelernt habe, dann, dass man sich niemals mit einem ungenügenden Platz zufrieden geben darf.

Wenn man nur will, findet man immer ein schönes Plätzchen. 

 

Das Glück liegt bei dem der sucht! 

 

Teilweise probiere ich fünf, sechs Wege, die zu einem See führen, schiebe hunderte Meter durch den Wald oder fahre weitere Kilometer, aber es kommt immer ein Ort, an dem ich mich wohl fühle. 

Oft ist es fraglich, ob man einen Platz nehmen sollte, wie z.B. gestern haben wir in einem offenen Wintergarten auf einem verlassenen Grundstück am See geschlafen. Aber ich denke, genau so entstehen die Geschichten, die man später erzählen kann.

Zu langweilig wäre es doch, wenn man sich immer an alle Regeln hält und vorbildhaft auf ausgezeichneten Plätzen campt. Natürlich muss man den Platz so verlassen, wie man ihn vorgefunden hat oder besser. 

 

Dinge die mir das Wildcampen leichter gemacht haben: 

  • an öffentlichen Badestellen Campen, man hat Wasser, kann baden, Kleidung waschen und sie sind gut ausgeschildert -> erleichtert die Suche 
  • in der Nähe von Friedhöfen -> sauberes Wasser
  • In alleinstehenden Holzhütten auf Feldern -> Dach über dem Kopf